Post-Quanten-Kryptografie begreifbar

Moderne kryptografische Verfahren von Hand nachgerechnet

Wie schützt man Daten vor einem Gegner, den es noch gar nicht gibt? Sobald leistungsfähige Quantencomputer verfügbar sind, machen sie kryptografische Verfahren wie RSA oder Verfahren basierend auf elliptischen Kurven mit einem Schlag unbrauchbar. Die Antwort der Kryptologie darauf heißt Post-Quanten-Kryptografie, seit 2024 unter anderem in Form der endgültig veröffentlichten NIST-Standards FIPS 203, 204 und 205.

Dieses Buch erklärt drei der wichtigsten dieser neuen Verfahren, Kyber, Dilithium und SPHINCS+ zum Selbernachrechnen. An von Hand durchführbaren Beispielen wird sichtbar, worauf die Sicherheit dieser Verfahren tatsächlich beruht. Begleitende Arbeitshilfen unterstützten bei der Rechenarbeit und laden zum Ausprobieren ein. Vorausgesetzt wird dafür keine Hochschulausbildung in Mathematik oder Informatik, wohl aber die Bereitschaft, sich wirklich auf die Rechnungen einzulassen.

Wer bereits mit RSA oder Diffie-Hellman vertraut ist, findet zusätzlich zahlreiche Vergleiche zur neuen, quantensicheren Generation. Ein Lehrbuch für alle, die Kryptografie nicht nur benutzen, sondern tatsächlich begreifen wollen.